Nicht ins kalte Wasser geschmissen

Nicht ins kalte Wasser geschmissen

Donnerstag, Mai 18, 2017

Zu Beginn wusste ich noch nicht was in meinem ambulanten Einsatz bei Santivo auf mich zukommen würde, ich konnte mir jedoch vorstellen, dass es viele Unterschiede zu meinem sonst gewohnten Stationsalltag im Klinikum geben würde.

Durch mein "Kennenlerngespräch" vor Beginn meines Einsatzes hatte ich schon eine Vorstellung davon, wie der Arbeitsalltag hier ist und was meine Aufgaben sein werden. Bereits am ersten Tag wurde ich von den Santivo-Mitarbeitern freundlich begrüßt und auch herzlich in das Team aufgenommen. Mir wurden Fragen beantwortet und mir wurde gezeigt, dass ich bei Unklarheiten nicht nur meine Praxisanleiterin als Ansprechperson habe, sondern das ganze Team.

Ich wurde zudem nicht ins kalte Wasser geschmissen, mir wurden am ersten Tag vor Tourbeginn die wichtigsten Dinge und der Grundablauf erklärt und gezeigt. Die nächsten Tage konnte ich dadurch auch selbständig Dinge durchführen und vorbereiten. Mir wurden rasch die Unterschiede zwischen dem Stationsalltag und der ambulanten Pflege klar. Die Beziehung zwischen Kunde und Pflegekraft ist hier herausragend zu nennen. Ich fand es sehr schön zu sehen, dass das Personal weiß wie der Kunde etwas haben möchte, dabei die Wünsche und die Bedürfnisse erfüllt und auf professioneller Ebene einen engen Bezug zu diesem aufbaut. Dies ist auf Station leider nicht immer möglich, da die Rahmenbedingungen andere sind und man seine Patienten nur in einem kurzen Zeitraum betreut. Ich finde das Santivo-Team sehr freundlich. Sowohl neuen Mitarbeitern, Schülern, als auch den Kunden gegenüber und ich denke, dass dies sehr wichtig ist und dazu führt, dass man sich wohl und gut versorgt fühlt.

Ich konnte sehr viele unterschiedliche Tätigkeiten dazulernen und habe den sechswöchigen Einsatz als spannend und lehrreich erlebt.

Eure

Ufuk K., Schülerin des Städtischen Klinikums Karlsruhe

Praktikanten Blog